Minerale und Gesteine, nachgeschlagen
min-web.de sammelt, was sich über Minerale und Gesteine sagen lässt, ohne es zu behaupten: chemische Formel, Kristallsystem, Härte, Dichte, Fundorte und die Frage, womit man ein Stück verwechseln kann. Jede Angabe ist belegt, jede Seite nennt ihre Quellen.

Geologische Zusammenhänge
Silikate
Die wichtigste Mineralklasse der Erde, geordnet nach dem Bauprinzip ihrer
Tetraeder. Mit Strukturdiagramm aller sieben Gruppen.
Subduktion
Warum ozeanische Platten abtauchen, warum sie dabei nicht schmelzen und welche
Gesteine in welcher Tiefe entstehen.
Mineral-Steckbriefe
Zuletzt ergänzt. 40 Minerale stehen derzeit online, eine vollständige Liste mit Formel, Härte und Dichte gibt es in der Übersicht.
Aquamarin
Blaue Varietät von Beryll, gefärbt durch Eisen
Malachit
Grünes Kupfermineral mit Bänderung, braust mit Säure
Azurit
Tiefblaues Kupfermineral, wandelt sich in Malachit um
Baryt
Auffällig schwer für ein helles Mineral
Muskovit
Heller Glimmer, spaltet in elastische Blättchen
Biotit
Dunkler Glimmer, Sammelbegriff mehrerer Arten
Olivin
Hauptmineral des Erdmantels, verwittert sehr schnell
Granat
Mineralgruppe mit charakteristischer Zwölfflächner-Form
Turmalin
Dreieckiger Querschnitt, oft mehrfarbig gezont
Beryll
Ausgangsmineral von Smaragd und Aquamarin
Topas
Referenzmineral für Mohshärte 8
Talk
Weichstes Mineral der Mohsskala, fühlt sich seifig an
Wie diese Seite arbeitet
Die Kenndaten stammen aus der IMA-Liste anerkannter Minerale, dem Handbook of Mineralogy der Mineralogical Society of America und der RRUFF-Datenbank. Wo Quellen voneinander abweichen, was bei Dichte und Härte regelmäßig vorkommt, steht hier eine Spanne statt eines erfundenen Einzelwerts.
Was einem Stein an Wirkung nachgesagt wird, gehört zur Kulturgeschichte und steht unter Bedeutung von Steinen. In den Steckbriefen selbst steht es nicht, damit sie als Nachschlagewerk brauchbar bleiben.
Selbst bestimmen und selbst suchen
Zur Geschichte der Domain
Unter min-web.de lag von 2002 bis etwa 2016 die „Mineralogisch-Geologische Wissensbasis Heidelberg“, ein Fachangebot aus dem Umfeld der Universität Heidelberg. Die Domain war danach einige Jahre verwaist. Dieses Angebot knüpft thematisch daran an, die Inhalte sind neu geschrieben und auf aktuellen Forschungsstand gebracht.